Der Keuchhusten: eine Schutzimpfung ist sinnvollVom Keuchhusten heißt es im Volksmund: „Sieben Wochen kommt er – und sieben Wochen geht er.“ Tatsächlich kommt der Keuchhusten mit einem wochenlangen Krankheitsverlauf daher. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion wie bei einer Grippe und leider sind die Überträger kaum zu erkennen: es besteht starker Husten, der allerdings auch das Symptom einer Grippe oder diverser Atemwegserkrankungen wie Bronchitis sein könnte. Die Kinderkrankheit Keuchhusten allerdings ist wirklich tückisch. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Kinderkrankheit Keuchhusten vergehen meist ein paar Tage – die so genannte Inkubationszeit. Keuchhusten ist allerdings in der Regel erst nach dem Ausbruch ansteckend. Der Husten bei einer Ansteckung mit Keuchhusten ist sehr speziell: er scheint aus dem tiefsten Inneren der Atemorgane zu kommen, ist nicht von Auswurf begleitet, allerdings ist häufig ein pfeifen beim Atmen zum hören, das Kind „keucht“, weil es nur schwer atmen kann. Ein Hustenanfall kann mehrere Minuten anhalten und häufig führen diese Hustenanfälle zu starkem Erbrechen. Dem Kind viel Flüssigkeit zuzuführen und den Verlauf der Krankheit ärztlich überwachen zu lassen ist von daher absolut notwendig. Grundsätzlich hinterlässt der Keuchhusten keine bleibenden Schäden. Allerdings bedeutet eine Ansteckung mit Keuchhusten eine schwere Strapaze für den kleinen Kinderkörper: regelmäßige Hustenkrämpfe über viele Wochen lassen den Körper kaum zur Ruhe kommen. Ständiges Erbrechen während der Hustenkrämpfe schwächt ihn zusätzlich. Eine Schutzimpfung gegen Keuchhusten ist von daher empfohlen. |