Mumps – die Schutzimpfung ist dringend empfohlenGegen die Kinderkrankheit Mumps wird eine Schutzimpfung empfohlen, die im frühesten Kindesalter stattfinden sollte. Mumps hat, sofern keine Impfung erfolgt ist und eine Ansteckung erfolgt, nicht nur einen sehr schweren Verlauf, der eine starke Strapaze für den kleinen Kinderkörper bedeutet, sondern kann auch dramatische Folgen haben: bei männlichen Kindern kann Mumps eine Sterilität bewirken. Die Krankheit kann, muss aber nicht zwingend zur Unfruchtbarkeit beim später erwachsenen Mann führen. Sterile Männer haben jedoch häufig in ihrer Kindheit die Kinderkrankheit Mumps als Ursache zu verzeichnen. Die Schutzimpfung zählt von daher zu den Standardimpfungen, die bereits wenige Monate nach der Geburt in Kombination mit der Impfung gegen Masern und Röteln durchgeführt wird. Die Krankheit äußert sich in starkem Fieber, ebenso starken Halsschmerzen und einem geschwollenen Hals. Auch die Zunge ist stark geschwollen und belegt. An Mumps erkrankte Kinder können meist in der ersten Zeit keine Nahrung zu sich nehmen, weil sie starke Schluckbeschwerden haben. Die Kinderkrankheit Mumps muss ernst genommen werden: taucht in einem Kindergarten ein Fall von Mumps auf, müssen andere Eltern gewarnt werden. Ein an Mumps erkranktes Kind darf den Kindergarten oder die Schule erst wieder besuchen, wenn ein Attest des Kinderarztes vorgelegt werden kann, dass das Kind wieder gesund ist und keine Ansteckungsgefahr mehr für andere Kinder besteht. Eine Schutzimpfung ist auch für Erwachsene noch möglich – Mumps trifft nicht nur Kinder! |