Die Windpocken – in der Regel wenig dramatischDie Kinderkrankheit Windpocken hat zwar einen unangenehmen Verlauf, jedoch ist sie recht schnell überstanden und danach ist der Körper lebenslang immun gegen den Erreger. Auch verursachen die Windpocken keine weitreichenden Folgen, das heißt, dass eine Ansteckung mit den Windpocken zwar unangenehm ist wie jede Krankheit, jedoch nicht weiter dramatisch. Windpocken haben eine Inkubationszeit von etwa zehn Tagen die zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit liegen. Die Symptome sind deutlich: auf dem ganzen Körper bilden sich kleine Bläschen mit einer klaren Flüssigkeit, die einen heftigen Juckreiz verursachen – jedoch dürfen die Bläschen keinesfalls aufgekratzt werden, es besteht die Gefahr der Narbenbildung. Die Pocken können auch die Schleimhäute betreffen, von daher ist es möglich, dass in den ersten Tagen die Nahrung verweigert wird. Viel Flüssigkeit ist wichtig, nicht nur aufgrund des Fiebers, das ebenfalls in den ersten Tagen als Symptom auftreten kann, sondern auch um für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt zu sorgen. Wenn Kinder an der Kinderkrankheit Windpocken erkrankt sind, verschreibt der Arzt in der Regel Medikamente gegen den Juckreiz. Nach ein paar Tagen ist die Krankheit meist überstanden. Das betroffene Kind darf jedoch erst wieder den Kindergarten oder die Schule aufsuchen, wenn ein Attest des Arztes bestätigt, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Tritt ein Fall von Windpocken in einem Kindergarten oder in der Schule auf, müssen andere Eltern informiert werden. |