Keine Kinderkrankheit ohne FieberEltern reagieren meist recht panisch, wenn ihr Kind Fieber bekommt – je jünger das Kind ist, umso größer meist die Angst bei den Eltern. Kinder fiebern auch anders als Erwachsene: während sich Fieber bei Erwachsenen häufig bereits Stunden vorher durch ein allgemeines Unwohlsein und Gliederschmerzen ankündigt, meist langsam steigt und schnell wieder sinkt, wenn entsprechende Medikamente eingenommen werden, verläuft Fieber bei Kindern sehr anders. Es kann akut auftreten und das Kind fühlt sich von einem Moment auf den anderen unwohl und leidet an Gliederschmerzen. Das Fieber bei einem Kind kann sehr schnell steigen und sich auch über einen längeren Zeitraum trotz entsprechender Medikamente schwer senken lassen. Bei Kinderkrankheiten ist Fieber häufig das erste Symptom. Steigt das Fieber über 40 Grad, wird es tatsächlich gefährlich. Schon alleine aus diesem Grund sollten Eltern immer einen Kinderarzt aufsuchen, wenn beim Kind Fieber ausbricht. Allerdings hat Fieber eine wichtige Funktion und auch das sollten Eltern wissen: Fieber ist nichts anderes als die Reaktion des Körpers auf einen Krankheitserreger. Fieber zeigt auf, dass der Körper Antikörper produziert, die gegen den Krankheitserreger kämpfen und von daher ist Fieber bei Kinderkrankheiten meist nicht nur ein deutliches Symptom, sondern auch eine Abwehrmaßnahme des Körpers um wieder zu genesen. Fiebersenkende Medikamente werden vom Kinderarzt entsprechend dem Alter und dem Körpergewicht des Kindes verschrieben. Zusätzlich können Wadenwickel gemacht werden. |